Steuerhinterziehung

19. Dezember 2014 admin Allgemein

Bei einer Selbstanzeige sind die Voraussetzungen um ohne Strafe weg zukommen dass der Steuerschuldner die falschen bzw. unvollständigen Daten bei der Behörde für Steuern rechtigstellen oder komplettieren sollte oder besser gesagt die ausgelassenen Angaben nachholt.
Außerdem sollte berücksichtigt werden daß sie mit einem Juristen oder Steuerberater Rücksprache über die Selbstanzeige halten sollten, weil formell da noch einiges zu Regeln ist. Sollten sie es auf eigene Faust macht sparen sie wahrscheinlich noch am falschen Ende.
Ebenfalls muss man bedenken das vererbtes Schwarz erarbeitetes Geld für die Nachkommen die selben Strafrechtlichen Folgen mit sich zieht sowie bei dem Täter selbst. Und niemand möchte letzten Endes negativ im Gedächtnis bleiben und seinen Nachkommen Schulden bereiten.

Zollhinterziehung ist in Deutschland nicht erlaubt und auch der Versuch von Zollhinterziehung wird Strafrechtlich nachgegangen. Ohne Bestrafung kommt man bloß davon falls man sich ehe die Finanzbehörde die ersten Untersuchungen fordert sich selbst Angezeigt hat. D.h. keineswegs dass man vollständig davon gelangt, mit einer Geldstrafe muss jeder dann rechnen.

Falls mehrere an der Steuerveruntreuung verwickelt sind wie zum Beispiel Eheleute, Erbengemeinschaften oder Geschäftsführer von Firmen dann sollten die weiteren Handlungen gemeinsam geplant sowie besprochen werden. Weil falls nur einer der Beteiligten gesteht, ist es für die anderen in der Regel zu spät.
Achtung bei verletzten und belogenen Ehegattinnen beziehungsweise Liebelein, denn verletzte Damen tendieren in diesem Fall dazu ihren Ex geliebten gern ins offene Messer laufen zu lassen.
Achten sie auch stets auf die Tatsache mit wem sie über ihren Schwindel sprechen, weil nicht alle sind so nett wie sie immer tun, auch sollten sie nur mit Leuten über den Betrug reden welche vor dem Strafgericht ein Zeugnisverweigerungsrecht haben, wie bspw. einen Juristen sowie einem Steuerberater.

Bei Steuerunterschlagung, ganz gleich ob bei einer Selbstanzeige beziehungsweise ebenfalls wenn sie bei der Veruntreuung von Steuern im Vorhinein gefasst worden sind, wäre es für jeden am Besten wenn sie sich einen Jurist zu ihrer Verteidigung leisten können, denn es geht hier schließlich um ihre Existenz und Steuerhinterziehung ist halt keine Kleinigkeit noch dazu wird je nach Schweregrad der Handlung werden diese mit bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
Ihn sollte auch klar sein das eine Schuldigsprechung zu einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen im Bundeszentralregister als vorbestraft gemeldet wird und auch in ihrem Führungszeugnis dann ein Vermerk auftaucht, dass sie Verurteilt sind.

Eine völlig andere Sachlage liegt bei einer gewerblichen Steuerhinterziehung vor.
Eine gewerbsmäßige Tat liegt vor falls die Handlung erneut begangen wird und der Steuerschuldner sich damit nicht nur eine zeitweilige Erwerbsquelle von niedrigem Umfang verschafft hat.
Mit am schlimmsten ist wahrscheinlich das hier keine Selbstanzeige sowie keine Verfahrenseinstellung entgegen einer Geldbuße sowie kein diskretes Strafverfahren ohne eine Hauptverhandlung denkbar sein wird.
Deshalb sollte jedem klar sein dass die Sachlage ein Delikt ist, das heisst wer an dieser Tat beteiligt ist muss mit einer Haftstrafe von 1 Jahr bis zu 10 Jahren rechnen. Darüber hinaus beträgt die Dauer bis die Straftat verjährt ist hier nicht wie bei der normalen Steuerunterschlagung fünf Jahre, sondern ganze 10 Jahre.
Jetzt kann jeder selbst entscheiden ob ihm ein paar 1.000€ mehr auf dem Bankkonto wert ist um möglicherweise hinterher im Gefängnis zu sitzen oder verurteilt zu sein.

Falls sie Steuern hinterzogen haben bestimmt u.a. das Ausmaß der hinterzogenen Steuern sowie die Dauer der Defraudation über die Höhe der Strafe.
Je nach Höhe der Hinterziehung fällt dann die Strafe aus zum Beispiel bis 1.000€ sämtlicher Steuerhinterziehung wird die Nachforschung meistens entgegen einer Auflage eingestellt.
Bis 50.000 euro wird häufig mit einer Geldstrafe verurteilt und ab fünfzigtausend euro durch z.B. Erschwindeln von Gutschriften von der Finanzbehörde z.B. Vorsteuererstattungen eine Geldbuße oder eine Freiheitsstrafe die evtl. zur Bewährungsstrafe ausgesetzt werden könnte.

Bestraft wird jeder der Finanzbehörden oder anderen Amststellen über steuerlich wesentliche Umstände falsche bzw. lückenhafte Angaben macht.
Auch wenn jemand die Finanzbehörden nachlässig extra steuerlich wesentliche Tatsachen in Unkenntnis lässt beziehungsweise nachlässig die Nutzung von Steuerstemplern oder Steuerzeichen unterlässt und hierdurch Abgaben gekürzt oder für sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorzüge erlangt.

In besonders schweren Fällen ist die Bestrafung eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein außergewöhnlich schwerwiegender Umstand liegt generell dann vor, wenn der Straftäter
im enormen Ausmaß Abgaben gekürzt beziehungsweise nicht berechtigte Steuervorzüge erreicht hat,
seine Befugnisse sowie seine Position als Amtsträger ausgenutzt hat oder die Mithilfe eines Amtsträgers ausnutzt, der seine Ermächtigung oder seine Position ausnutzt sowie unter Anwendung verfälschter bzw. nachgemachter Unterlagen fortgesetzt Steuern verkürzt oder keines Falls gerechtfertigte Abgabevorteile erreicht hat. Auch falls jemand ein Mitglied einer Bande ist, welche sich zusammengeschlossen haben um gemeinsam Steuern zu unterschlagen. Sowie Verbraucher- oder Umsatzsteurern verkürzt hat oder nicht gerechtfertigte Umsatz- oder Verbrauchssteuervorteile erreicht hat.

Für den Fall, dass jemand sich für die Selbstanzeige entschieden hat, sollte diese gemacht worden sein, bevor dem Straftäter oder dessen Komplizen die Einführung des Straf- oder Bußgeldverfahrens eingeleitet worden ist. Das muss bei Steuerhinterziehung auch passieren bevor ein Prüfer vom Finanzamt zu einer steuerstrafrechtlichen beziehungsweise steuerlichen Kontrolle gekommen ist. Zusätzlich sollte der Schuldner unter keinen Umständen im Vorhinein wissen, daß die Straftat bereits entdeckt oder teilweise zum Vorschein gekommen worden ist, denn ansonsten würde er nicht ohne Strafe wegkommen. sollte es aber so sein das der Schuldner beim Unterschlagen der Steuern jedoch ohne Bestrafung davon muss er aber damit rechnen das Hinterziehungszinsen festgelegt werden.

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