Steuerstrafrecht

4. November 2014 admin Allgemein

Ich war erst sehr skeptisch und wusste nicht ob es tatsächlich klappen könnte.
Je mehr ich jedoch zu diesem Thema las, desto mehr war ich an dem Entschluss dran, vielleicht doch diesen Schritt zu wagen, denn denn irgendwie hatte ich seit dem Vorfall immer Gewissensbisse. Auf der anderen Seite hatte ich überhaupt keine Lust auf die Verwaltung und der Stress. Ich stieß dann allerdings auf einen Artikel, welcher vom Steueroptimierer selber geschrieben wurde und hier erklärt er, wie er es getan hat.

Als der Fall um Uli Hoeneß öffentlich geworden ist, habe ich mich intensiv mit Steuerhinterziehung beschäftigt. Zum einen hatte ich ein paar Gewissensbisse, weil ja auch im Fernsehen Steueroptimierungen komplett durch den Dreck gezogen wurden, auf der anderen Seite hab ich meine damalige Person selbst aus heutiger Sicht vollkommen nachvollziehen können.
Ich kam dann Schnell auf das Thema Selbstanzeige, was ja auch für Uli Hoeneß ein großes Thema war, allerdings in seinem Fall nicht besonders hilfreich war, da dieser sogar hier falsche beziehungsweise unvollständige Daten offenlegte.

Die Selbstanzeige hat die Bedingung, dass der Hinterziehung noch keiner hinterher ist und dass kein teuerstrafrechtliches Verfahren gegen die Person am laufen ist. Sobald man sich dann selbst anzeigt und alle Hinterziehungen ausnahmslos angibts, wird der Fall, wenn man den Betrag zurück gezahlt hat mit Zinsen von sechs Prozent, eingestellt und der Steuerhinterzieher kommt ohne Vorstrafe davon.

Nachdem lesen des Artikels war meine Entscheidung gefallen, ich meldete mich sofort bei einem Fachmann und erstellte mit ihm die Selbstanzeige. Kurz darauf war der Fall beendet, ich habe alles zurück gezahlt und bin straffrei geblieben. Ich rate jedem dazu, da ebenfalls das Gewissen stark gereinigt wird.

Ich habe einen Fehler gemacht ich habe Teile der Steuern nicht bezahlt und bin jetzt offiziell Steuerhinterzieher und werde gerne in einem Satz mit Uli Hoeneß und Alice Schwarzer genannt. Nein, werde ich natürlich nicht, aber unsere Fälle differenzieren sich echt bloß in ein Paar Punkten. Selbstverständlich habe ich deutlich kleineres Geld hinterzogen, und bei mir hat es funktioniert mich selbst anzuzeigen.

Der Artikel war sehr gut geschrieben und handelte von einem Mann in genau meiner Lage.
Der machte ebenfalls eine Selbstanzeige sobald dieser sich ebenfalls ziemlich in das Thema eingelesen hatte. Was ich noch nicht wusste war, dass die Möglichkeit der Selbstanzeige unter Umständen bereits in naher Zukunft vorbei sein könnte, weil die Gesetzmäßigkeiten grade im Anschluss an die berühmten Fallbeispiele schon in naher Zukunft verändert werden können.
Der Verfasser des Artikels schrieb zudem, dass man mit professioneller Unterstützung nur sehr wenig zu tun haben würde und dem Stress fast vollständig entgehen könnte.
Auch der Verfasser schrieb von seinem Zwiespalt, da auch dieser nicht wusste ob das für ihn lohnenswert sein würde. Er schrieb aber dass er sich nach dem das Verfahren eingestellt wurde, sehr gut gefühlt hat und ihgm ein Stein vom Herzen gefallen ist.

Im Jahre 2009, ich habe meinen einen Job gekündigt und war kurz davor woanders anzufangen und hatte nicht besonders viel Geld, habe ich bei meiner Steuererklärung ganz einfach einige Einkünfte nicht aufgeschrieben. Es handelte sich wirklich nicht um viel Geld, aber es war für meine Zwecke von großem Vorteil. Ich habe großes Glück gehabt, dass ich nicht erwischt worden bin, denn jeder weiß ja wie man im Moment hinter her ist tunlichst jeden zu schnappen, der ein Vergehen im Steuerstrafrecht am laufen hat.

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